7 Days to Die nach dem 1.0-Release
Nach über einem Jahrzehnt Early Access hat The Fun Pimps 7 Days to Die im Juni 2024 endlich als Vollversion 1.0 veröffentlicht. Seitdem hat sich das Spiel rasant weiterentwickelt: Neue Biome, ein überarbeitetes Crafting-System und verbesserte Zombie-KI machen den Serverbetrieb anspruchsvoller als zuvor. Wer einen eigenen 7DTD-Server hostet, profitiert von der vollen Kontrolle über die Schwierigkeitseinstellungen und kann den Horde-Night-Rhythmus selbst bestimmen.
Besonders die neuen „Tier 5" POIs (Points of Interest) und das erweiterte Modding-System sorgen dafür, dass die Community weiter wächst. Ein eigener Server ist nicht nur für Multiplayer-Sessions mit Freunden ideal, sondern auch für Spieler, die spezielle Modpacks ausprobieren möchten.
Kosten für einen 7DTD-Server 2026
Die Preise für 7 Days to Die Server sind moderat und richten sich nach Spieleranzahl und installierter Mods:
| Spieler | RAM | CPU | Preis / Monat |
|---|---|---|---|
| 4–8 Spieler | 4 GB | 2 vCores | ca. 7,99 € |
| 8–16 Spieler | 6 GB | 3 vCores | ca. 12,99 € |
| 16–24 Spieler | 8 GB | 4 vCores | ca. 19,99 € |
| 24–32 Spieler | 12 GB | 6 vCores | ca. 29,99 € |
Anbieter im Vergleich
| Anbieter | Alloc Fixes | Mod-Support | Standorte | Backup |
|---|---|---|---|---|
| Nitrado | Ja (vorinstalliert) | Overhaul-Mods | DE, EU, US | Täglich |
| Gamehost24 | Ja | Darkness Falls, War3zuk | DE, AT | Alle 6h |
| 4Netplayers | Optional | Vortex + manuell | DE, EU | Täglich |
Server-Einrichtung: So startest du
Die Einrichtung eines 7 Days to Die Servers ist einfacher als gedacht. Folge dieser Anleitung:
- Server mieten – Wähle einen Tarif mit mindestens 6 GB RAM, wenn du Mods einsetzen willst.
- Welt konfigurieren – Entscheide dich für eine Zufallsgenerierte Welt (RWG) oder die Navazgane-Story-Welt. RWG bietet unendliche Vielfalt, Navazgane ist handgemacht.
- Schwierigkeit einstellen – Passe Schaden, Zombie-Geschwindigkeit am Tag/in der Nacht und den Loot-Reset-Timer an. Für Einsteiger empfehlen wir „Adventurer" oder „Nomad".
- Mods installieren – Bekannte Mods wie „Darkness Falls", „War3zuk" oder „Sorcery" werden über den Mod-Ordner installiert. Die meisten Anbieter unterstützen Drag-and-Drop.
- Server starten – Nach der Konfiguration startest du den Server und findest ihn in der ingame-Serverliste unter dem von dir gewählten Namen.
Die besten Mods für 7 Days to Die 2026
Die Modding-Community von 7 Days to Die ist auch 2026 extrem aktiv. Diese Mods solltest du kennen:
- Darkness Falls: Das bekannteste Overhaul – neue Kreaturen, Quests, Fertigkeiten und ein neues Endgame.
- War3zuk – The Wasteland: Noch brutaler, noch düsterer. Neue Biome, Wetter-Effekte und unzählige neue Items.
- Sorcery: Magie trifft Survival – ein Overhaul, das komplett neue Spielmechaniken wie Magiekreise, Runen und Verzauberungen hinzufügt.
- Alloc Fixes: Kein richtiges Mod-Overhaul, aber ein Muss für Server-Admins. Es verbessert die Performance, fügt nützliche Befehle hinzu und optimiert die Zombie-KI.
- Undead Legacy: Fokussiert auf Crafting, Lagerung und neue Workstations. Perfekt für Spieler, die mehr Tiefe im Basenbau suchen.
Optimale Server-Einstellungen
Für ein ausgewogenes Spielerlebnis empfehlen wir diese Konfiguration:
- ZombieLootRun: Disabled (verhindert Loot-Plünderung durch KI)
- AirDropFrequency: 72 (alle 3 Tage ein Versorgungssack)
- MaxSpawnedZombies: 60 (pro Spieler reduziert)
- EnemyDifficulty: 0,5 (ausgewogen für 4–6 Spieler)
- LootAbundance: 150 (50 % mehr Beute)